Korridor des Staunens

Schaudepot

Seit 24. Jänner 2019

Aufgrund von Wartungsarbeiten ist nur eine Gallerie des Korridor des Staunens zugänglich. 

Die Sammlungen des Weltmuseum Wien umfassen rund 200.000 Objekte von denen lediglich 1,5 Prozent in den Ausstellungsräumen gezeigt werden können. Der größte Teil befindet sich in den Depots des Museums. Um den Besucher*innen die Vielfalt der Sammlungen zugänglich zu machen, wurde dieses Schaudepot eröffnet um weitere rund 800 Objekte ans Licht der Öffentlichkeit zu tragen.

Über das Schaudepot

Über das Schaudepot

Das Schaudepot ist in seinem Aufbau pragmatisch. Zum einen handelt es sich um ein Depot – einerseits stehen nicht die Erklärungen und Präsentation der einzelnen Objekte im Vordergrund, sondern eine pragmatische „Lagerung“ der Objekte. Andererseits pragmatisch auch im Sinne der unterschiedlichen Qualitäten: alt neben jung, heilig neben profan, selten neben Massenware, Einzelstücke neben Serien.

Der Name „Korridor des Staunens“ verstärkt den Schaucharakter der Präsentation. Es soll zum genauen Hinsehen einladen. Nicht das Vorbeigehen, sondern das Verweilen und Staunen soll das Ziel dieser Ausstellung sein. Die Besucher*innen sollen vom Ausmaß der Sammlungen als auch von der Vielfalt menschlichen Kulturschaffens begeistert werden.

Weltmuseum Wien

Heldenplatz
1010 Wien

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Neues im Schaudepot

Neu Im Schaudepot

Opferung in prekären Zeiten: von der Mochekultur zur heutigen Klimakrise

Bis Herbst 2022

Vor etwa 1500 Jahren wurden von der Mochekultur entlang der trockenen nördlichen Küste von Peru Menschen geopfert, um den klimatischen und ökologischen Katastrophen, die vom El-Niño-Phänomen verursacht wurden, entgegenzuwirken.

Die durch El Niño verursachten prekären Lebensbedingungen prägten die sozialen Strukturen der Moche und beeinflussen Gemeinschaften bis heute. Was können wir von dieser Vergangenheit für unsere Gegenwart lernen? Können wir uns eine bessere Zukunft vorstellen?

Die Moche

Die Moche bauten Dörfer mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen und zeremoniellen Zentren. Sie hinterließen bemalte Keramikgefäße, die Szenen des täglichen Lebens, aber auch von Kriegen und Opferritualen zeigen. Diese Gefäße bildeten auch Porträts, hauptsächlich von Kriegern und religiösen Figuren, sowie Pflanzen und Tiere der Umgebung ab.

Diese Vitrine ist Teil des TAKING CARE-Projekts, das vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Union kofinanziert wird.

Schenkung Österreichische Ethnomedizinische Gesellschaft - Eine Auswahl von Populärmalereien aus Kinshasa, Demokratischen Republik Kongo

ab 2. Juni 2022

Die zehn gezeigten Werke wurden von Armin Prinz (1945 – 2018) in Kinshasa direkt von den Künstler*innen erworben und stellen eine Auswahl der 2017 erhaltenen umfangreichen Schenkung der Österreichischen Ethnomedizinischen Gesellschaft dar. Auch wenn diese Schenkung vor Beginn der Corona-Pandemie in die Bestände des Museums einging, sprechen insbesondere die Malereien aktuelle Themen an: unterschiedliche Positionen zu Gesundheit und Krankheit, Zugang zu medizinischer Versorgung oder die Darstellung spezifischer Krankheiten.

Über die Malereien aus der Demokratischen Republik Kongo hinaus umfasst die Schenkung eine Vielzahl an Objekten aus der ganzen Welt zum Schwerpunkt Gesundheit und Krankheit und dem Teilbereich Ernährung unterschiedlicher Sammler*innen, die diese im Rahmen ihrer Forschungsprojekte zusammentrugen.

Menschenbilder

Menschenbilder

Die menschliche Gestalt ist ein zentrales Motiv im Kunstschaffen. Nicht jede menschliche Gestalt stellt dabei einen spezifischen Menschen dar, sondern mitunter auch abstrakte Ideen oder Wesen aus anderen Welten. Andererseits können abstrakte Darstellungen auch auf reale Personen verweisen. Nicht alles ist auf den ersten Blick als menschliche Gestalt erkennbar.

Gesichter, die sich in Masken zeigen, spielen in der Kommunikation eine zentrale Rolle. Ein Gesicht löst unweigerlich Emotionen aus und es reichen oft wenige Andeutungen um die Botschaft lesen zu können. Schon die wenigen Striche und Punkte eines ☺ erzielen eine Wirkung.

Kulturpatenschaften

Werden Sie Kulturpatin oder Kulturpate!

Haben Sie vielleicht Ihr Lieblingsobjekt im neuen Schaudepot entdeckt? Dann werden Sie doch Kulturpatin oder Kulturpate und unterstützen uns dabei, diese einzigartigen Meisterwerke auch für die Zukunft zu bewahren.
Ihr Engagement als Kulturpatin oder Kulturpate wird mit außergewöhnlichen Einblicken in unsere Sammlungsbereiche und den exklusiven Zugang zu unserer wissenschaftlichen Museumstätigkeit belohnt. Und eine Patenschaft währt ewig! Ihr Name bleibt auf Dauer mit Ihrem „Patenkind“ im elektronischen Museumsinventar verbunden.
Machen Sie Ihren Liebsten eine besondere Freude: Geben Sie Werte in Form einer Kulturpatenschaft an Ihre Kinder und Enkelkinder weiter oder verschenken Sie Kulturpatenschaften anlässlich von Geburtstagen, Jubiläen und Hochzeiten. Wir freuen uns über Ihr Engagement!

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Gerne beraten wir Sie persönlich
Mag. Katrin Riedl, BA
+43 1 525 24 - 4032
spenden@weltmuseumwien.at

Empfänger: Weltmuseum Wien,
ein Museum des KHM-Museumverbands
IBAN: AT83 6000 0005 1011 8553
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Kulturpatenschaft Weltmuseum Wien

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