Zu den Highlights der Sammlung gehören die herausragenden Bronzen und Elfenbeinarbeiten aus dem Königreich Benin, afro-portugiesische Elfenbeinschnitzereien aus dem 16. Jahrhundert und die umfangreiche Ostafrikasammlung.
Die Objekte dokumentieren Herrschaftstraditionen wie des Königreichs Benin im heutigen Nigeria, des Königreichs Bamum im Kameruner Grasland und des äthiopischen Kaiserreichs. Sie berichten aber auch vom Alltag, von Wirtschaftsformen, Glaubensvorstellungen und dem Kunstschaffen vieler Bevölkerungsgruppen des Kontinentes.
Die meisten Objekte sind vor 1918 in das Museum gelangt und repräsentieren daher historische Realitäten. Sie erzählen dabei nicht nur von vergangenen afrikanischen Lebenswelten, sondern auch von ihrem Transfer nach Europa im Kontext der kolonialen Aneignung des Kontinents.


