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Fotosammlung

Die Fotosammlung des Weltmuseums Wien umfasst über 140.000 Objekte und verdient sowohl aus photohistorischer als auch aus ethnologischer Sicht Beachtung. Sie entstand um 1880, rund 40 Jahre nach Erfindung der Fotografie. Ihre Aufgabe war es, die Forschungs- und Ausstellungstätigkeit der Anthropologisch-Ethnographischen Abteilung des k. k. Naturhistorischen Hofmuseums in Wien zu unterstützen.

Sechs Personen stehen in einer Reihe, tragen traditionelle Kostüme und Masken. Einige haben lange Kleidung aus Pflanzenmaterial, andere tragen spezielle Kopfmasken. Im Hintergrund sind eine Birkenhütte und eine Landschaft zu erkennen. Ein Mann auf der linken Seite hält einen Stock.

Über die Sammlung

In den Anfängen galt die Fotografie als rein dokumentarisches Medium, das die Wirklichkeit „objektiv" abbildet. Später kamen neue Einsichten dazu: Man erkannte den subjektiven Charakter der Fotografie und berücksichtigte ästhetische Fragen. Man wurde sich bewusst, wie sehr das Bild von der Welt und ihren Bewohnern durch Medien geprägt ist.

In der Sammlung finden sich bedeutende Beispiele der frühen Reise- und Forschungsfotografie, u.a. von Albert Frisch, Joachim von Brenner-Felsach, Otto Finsch, Oscar Baumann, Eduard Hodek, Rudolf Pöch, Helene und Rudolf Oldenburg, Christoph Fürer-Haimendorf und Mario Baldi. Darüber hinaus belegen umfangreiche Bestände die Entwicklung der kommerziellen Fotografie außerhalb Europas im späten 19. Jahrhundert anhand von Aufnahmen bekannter Studios.

Forschungsprojekte der Sammlung

Kontakt

Dr. Hanin Hannouch
Kuratorin
+43 1 534 30 – 5066
hanin.hannouch@weltmuseumwien.at

Mag. Manfred Kaufmann
Kurator
+43 1 534 30 – 5110
manfred.kaufmann@weltmuseumwien.at

Die Geschichte der Sammlung

Die Photosammlung des Weltmuseums Wien entstand um 1880, rund 40 Jahre nach Erfindung der Photographie, als Einrichtung zur Unterstützung der Forschungs- und Ausstellungstätigkeit der Anthropologisch-Ethnographischen Abteilung des k. k. Naturhistorischen Hofmuseums in Wien. Aus bescheidenen Anfängen und ohne angemessene Mittel zur systematischen Erweiterung entstand seither dennoch eine Kollektion von etwa 129.000 Inventarnummern, die sowohl aus photohistorischer wie aus ethnologischer Sicht Beachtung verdient.

Zum ursprünglich rein dokumentarischen Interesse an einem Medium zur vermeintlich „objektiven“ Abbildung der Wirklichkeit traten nach und nach Einsichten in die ästhetischen Aspekte der Photographie, in ihre Subjektivität und ihre Bedeutung für die mediale Prägung des Bildes von der Welt und ihren Bewohnern.

Die Sammlung enthält neben einem umfangreichen Bestand an Belegen für die Entwicklung der kommerziellen Photographie außerhalb Europas im späten 19. Jahrhundert (repräsentiert durch Aufnahmen der Studios von Bonfils, Sébah & Joaillier, Zangaki, Lehnert & Landrock, Woodbury & Page, Kazumasa Ogawa, Kerry & Co., Lala Deen Dayal und anderen) auch bedeutende Beispiele der frühen Reise- und Forschungsphotographie, darunter Werke von Albert Frisch, Joachim von Brenner-Felsach, Otto Finsch, Oscar Baumann, Eduard Hodek, Rudolf Pöch, Helene und Rudolf Oldenburg, Anton Gebauer, Tassilo Adam, Christoph Fürer-Haimendorf und Mario Baldi.

Weitere Sammlungen & Abteilungen