Halsschmuck

Standort

Derzeit nicht ausgestellt.

Viele Naga-Stämme fertigten aus den Hauern des Ebers Schmuck, war er doch neben dem Tiger das gefährlichste Tier. So konnten Männer ihren Mut zur Schau stellen. Bei den Lotha-Naga durften derartigen Schmuck nur Männer tragen, die alle rituellen Vorschriften (genna) rund um die Kopfjagd eingehalten hatten. Dem Schmuck wurde eine starke magische Kraft nachgesagt, weswegen er ausschließlich über Mittelsmänner eingekauft wurde und so ein etwaiger Schadenszauber an diesen haften blieb.

Objektdaten

Inv. Nr.

126698

Sammlungsbereich

Süd-, SO-Asien, Himalaya

Objektbezeichnung

Halsschmuck

Sammler/in

Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) - GND

Kultur

Nagaland