Derzeit nicht ausgestellt.
Standort
Derzeit nicht ausgestellt.
„Der Silberschmuck, den die Pashtunischen Nomadenfrauen trugen, diente nicht nur der Verschönerung. Es war (wie bei uns auch) zugleich Merkmal von Prestige und sozialem Rang. Einiges erhielt die Frau im Zuge der kommerziellen Transaktion, die eine Heirat darstellt. Gediehen die Herden, kam einiges hinzu. In Jahren der Dürre oder nach Viehseuchen musste der Schmuck 'versilbert' werden. Der typischen Nomadenschmuck aus schwerem Silber wurde immer von städtischen Handwerkern gefertigt.“
Aus: Axel Steinmann, Afghanistan. Wien, 2003
Objektdaten
Inv. Nr.
141702
Sammlungsbereich
Sammler/in
Ludwig Gustav Alois Zöhrer (Geb. 1906, Wien - ?) - GND
Zugangsdatum
1961
Kultur
Geographie