Straußenei-Gehänge

Standort

Straußeneier für das Maurische Zimmer

In Räumen aufgehängte Straußeneier sind seit der frühen Neuzeit im christlich und islamisch geprägten Mittelmeerraum belegbar. Sie sollen die Gläubigen mahnen, ihre Seelen vor allem Schaden zu bewahren. In den Basaren hängen sie an der Frontseite von Straßenläden, in und über Tordurchgängen. Sie schmücken Heiligengräber, Kirchen und Moscheen. Mit der Orientmode fanden sie ihren Weg in die „im maurischen Stil“ ausgestatteten Wohnräume der gesellschaftlichen Elite.

Objektdaten

Inv. Nr.

16981

Objektbezeichnung

Straußenei-Gehänge

Sammlung

Schloss Miramar

Zugang über

Ferdinand Max von Österreich (Maximilian von Mexiko) (1832 Wien - 1867 Querétaro (Mexiko)) - GND

Datierung

vor 1855

Zugangsdatum

1883

Material/Technik

Straußenei, Seide, Baumwolle, Silberlahn, Pigmente

Maße

Ei: H. 14 cm, B. 11,5 cm

Video

Projekt: Dornröschen - Folge 4 - Das Ei des Ferdinand

Kulturpatenschaft

Kulturpatenschaft

Das Weltmuseum Wien dankt Frau Sibylle Weigl herzlich für die übernommene Kulturpatenschaft.