Tokwi

Standort

Derzeit nicht ausgestellt.

Eine quadratische Batik dient als Tokwi, ein Altartuch, das von den chinesischen Peranakan für den Altartisch verwendet wird. Der Tisch ist mit buddhistischen Figuren, Kerzen, Ölen, Räucherstäbchen, Früchten und als Opfergaben verschiedenen Tieren aus drei „Welten“, darunter Huhn, Schwein und Fisch, geschmückt. Das Tuch zeigt Darstellungen aus der chinesischen Mythologie.

Darstellung: in der Mitte ein Medaillion mit einem Drachen. Links und rechts jeweils ein Pfau und eine Figur mit einem Lotussamenstock (?) Dieser würde auf Fruchtbarkeit deuten. Darüber Balken mit zwei Phantasietieren, Qilin.

Der Begriff Peranakan bedeutet ursprünglich „Kind eines Fremden mit indonesischer Mutter“. Heute bezeichnet der Begriff Migranten und Migrantinnen, die bereits in der zweiten Generation in Indonesien leben.

Objektdaten

Inv. Nr.

186172

Sammlungsbereich

Insulares Südostasien

Sammler/in

Sri Tjahjani Kuhnt-Saptodewo (Kuratorin für Insulares Südostasien im Weltmuseum Wien (2005 bis 2017))

Datierung

Zweite Hälfte des 20 Jh.

Zugangsdatum

2007

Material/Technik

Maschinell gewebte Baumwolle, Leinwandbindung, synthetische Farben, Stempel/Handdruck Batik (batik cap)