Standort

Derzeit nicht ausgestellt.

Baukeramik.Eintrag Originalinventar: "Bruchstück einer Platte, 2 cm dick, 20 cm lang und 27,5 cm breit; oben mit farbigem Blumenmuster in Dunkelblau, Hellblau, Braun, Schwarz, Rotbraun und Hellgrün; unten mit den Enden großer arabischer Schriftzeichen, weiß glasiert, mit dunkelbraunen Rändern. Samarkand-Kaschis, Russisch-Turkestan."

Fragment einer Wandfliese in Cuerda seca-Technik (span. "trockene Schnur"; zur Trennung der verschiedenen Glasurfarben beim Auftragen und beim Brennen). Die Cuerda seca-Technik dürfte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts im timuridischen Zentralasien entwickelt worden sein. Cuerda seca-Fliesen ersetzten in der Folge zunehmend die Mosaikfliesen. Lit.: Venetia Porter, Islamic Tiles, London: British Museum Press 1995, S. 68f.

Objektdaten

Inv. Nr.

96451

Sammler/in

Franz Heger (1853 Brandeis - 1931 Wien) - GND

Datierung

17. Jahrhundert

Zugangsdatum

1890

Material/Technik

Keramik, gebrannt, glasiert

Maße

L. 20,5 cm, B. 27,5 cm, H. 2,5 cm