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Ausstellungen ab Mai 2021

Ausstellungsübersicht

Azteken
Verlängert bis 22. Juni 2021

I saw more than I can tell
7. Mai 2021 bis 11. Jänner 2022

Dunkle Paarung
20. Mai 2021 bis 29. März 2022
 

AZTEKEN
Verlängert bis 22. Juni 2021


Bis 22. Juni haben Besucher*innen noch die Gelegenheit, die bisher umfangreichste Ausstellung zur
sagenumwobenen Kunst und Kultur der Aztek*innen zu besuchen. Die Schau bietet erstmals die
Möglichkeit, die Aztek*innen in ihrem gesamtkulturellen Kontext kennenzulernen. Mehr als 200 Objekte
aus mexikanischen und europäischen Sammlungen konnten in der Sonderausstellung versammelt werden,
die vom Linden-Museum Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen in den
Niederlanden und dem Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) in Mexiko konzipiert wurde.
Sie fand 2019/20 in Stuttgart statt und wird nach der Station in Wien im Museum Volkenkunde in Leiden zu
sehen sein.

Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet, speziell für Kinder und
Jugendliche. Corona bedingt finden viele Formate derzeit online statt.

Die gesamte Pressemappe und Bildmaterial stehen hier zum Download zur Verfügung:
https://www.weltmuseumwien.at/presse/azteken/

Online-Angebot via Zoom für Erwachsene & Kinder:
Das Kulturvermittlungs-Team führt virtuell durch die Sonderausstellung Azteken.
Online-Führung für Erwachsene
Jeden Mittwoch & Samstag
18.30 Uhr
Teilnahme: € 3
Dauer: 30 Min.

Workshop für Kinder:
Jeden Freitag
15 Uhr
Teilnahme: € 4,50
Dauer: 45 Min.

Rätselrallye & Audioguide für Kinder
Kinder von 6 bis 10 Jahren können sich an der Museumskasse eine kostenlose Azteken
Rätselrallye abholen. In dem Heft zur Ausstellung lädt das Maskottchen Coatl Kinder dazu ein,
spannende Aufgaben zu lösen.

Zur Sonderausstellung wird auch ein Audioguide speziell für Kinder angeboten. Dieser kann an der Museumskassa erworben werden. Der Audioguide bringt auf spielerische Art und Weise auch den Jüngsten die Kunst und Kultur der Azteken näher.

Vortragsreihe Aztek*innen
Begleitend zur laufenden Ausstellung Azteken ermöglicht Ihnen die Vortragsreihe Die Aztek*innen einen vertiefenden Einblick in Geschichte und Gegenwart der mesoamerikanischen Kultur.
Die Aztek*innen – die sich selbst Mexica nannten – stellten im frühen 16. Jahrhundert die hegemoniale Macht in weiten Teilen des heutigen Mexikos dar. Durch die folgenden Jahrhunderte der spanischen Herrschaft und durch die verschiedenen Perioden der mexikanischen Unabhängigkeit zieht sich der rote Faden komplizierter ethnischer Beziehungen. Die Vortragsreihe zur Ausstellung „Azteken“ beleuchtet diese Aspekte und stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor.

Diese Reihe ist eine Kooperation des Österreichischen Lateinamerika Instituts (LAI) mit dem Weltmuseum Wien.
Die Vorträge der ReiheDie Aztek*innen können Sie hier nachschauen.

Tickets inkl. Timeslot
Die Sicherheit der Gäste hat oberste Priorität. Daher werden für die Ausstellung kostenlose Timeslot-Tickets angeboten. Dadurch wird ein angenehmer und sicherer Besuch mit einer limitierten Anzahl an Ausstellungsbesucher*innen garantiert.
Timeslot-Tickets

I saw more than I can tell
7. Mai 2021 bis 11. Jänner 2022

Nordamerikanische indigene Stammesmitglieder reisen viele Meilen, um bei den traditionellen Tanzwettbewerben, den Powwows, teilzunehmen. Christine Turnauer ( geboren 1946 in Graz) besuchte diese Wettbewerbe von Nord-Alberta bis Süd-Montana mit ihrem mobilen Studiozelt. So entstanden authentische und außergewöhnliche Porträts. Die Tänzer*innen mit ihren traditionellen Kostümen scheinen, als hätten sie eine innere Verbindung zu ihren Vorfahren. Was auf den ersten Blick an die Schwarz-Weiß-Fotografien eines Edward S. Curtis und anderer Klassiker der sogenannten „Indianer“- Porträtfotografien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erinnern mag, erfährt bei Turnauer eine neue Sichtweise. Denn die Posen sind nicht von der Fotografin gestellt, sondern der aktiven Beteiligung der Fotografierten entsprungen.

Christine Turnauer arbeitete in Paris als Assistentin des Fotografen Frank Horvat und seit 1979 als freischaffende, viel reisende Fotografin.

www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/i-saw-more-than-i-can-tell/

Dunkle Paarung
20. Mai 2021 bis 29. März 2022

Wie-yi T. Lauw (geboren 1983 in Wien) thematisiert in ihrer fotografischen Arbeit Dunkle Paarung die Entwicklung kolonialer Kulturen und Geschichte.  Durch das Verwenden exotischer Pflanzen, verworren in einem Netzgeflecht, wird das Herrschaftsstreben kolonialer Mächte gegenüber indigener Kulturen kritisch beleuchtet. Die Faszination des Exotischen hat eine lange Geschichte und entwickelte sich aus einem zutiefst hierarchischen Verständnis gegenüber dem „Fremden“ anderer Kontinente und Kulturen. Das Sammeln „exotischer“ Pflanzen gehörte zum Instrument von Kolonialisierungsprozessen und lässt sich selbst als Akt kultureller Aneignung deuten. Durch die raumgreifende Installation der Arbeiten in der Schausammlung des Weltmuseums Wien entsteht ein Dialog mit den Objekten, der die Besucher*innen anregt, sich mit der kolonialen Vergangenheit des Hauses auseinanderzusetzen.
Wie-yi T. Lauw lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Studium schloss sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Jahr 2012 ab.

Die künstlerische Präsentation ist Teil des Projekts TAKING CARE. Ethnographic and World Cultures Museums
as spaces of care
, das durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union kofinanziert wird. www.weltmuseumwien.at/wissenschaft-forschung/taking-care/

www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/dunkle-paarung/

 

 

Downloads

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Pressetext (pdf, 3 MB)
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Ausstellungsansicht Azteken
© KHM-Museumsverband

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Ausstellungsansicht Azteken
© KHM-Museumsverband

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Ausstellungsansicht Azteken
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Ausstellungsansicht Azteken
© KHM-Museumsverband

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Phillip Bread Kiowa
1986
© Christine Turnauer

 (jpg, 4 MB)

Kevin Haywabe, Assiniboine
1986
© Christine Turnauer

 (jpg, 7 MB)

Dunkel Paarung
© Wie-yi T. Lauw

Kontakt
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Mag. Sarah Aistleitner
info.pr@weltmuseumwien.at
T +43 1 525 24 - 4021
oder +43 1 525 24 - 4025

 

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