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Ein koloniales Ding

Am 28. November 2017 hielt der französische Präsident Emmanuel Macron eine Rede an der Universität von Ouagadougou in Burkina Faso. Dabei verkündete er die Absicht, in den nächsten fünf Jahren ein Programm zur zeitweiligen oder endgültigen Rückgabe afrikanischer Kulturgüter aus französischen Museen zu entwickeln. Bereits vor dieser Rede haben sich Institutionen mit Fragen zur Rückgabe von Kulturgütern aus kolonialen Kontexten beschäftigt. Mit der Ankündigung Macrons ist die Diskussion jedoch auch verstärkt in der Öffentlichkeit angekommen. Daraus entwickelte Leitfäden und Empfehlungen berücksichtigen folgende
Aspekte: Wer muss, soll oder kann restituieren? An wen soll materielle Kultur zurückgegeben werden?


Über die Ausstellung
Die Ausstellung Ein koloniales Ding versteht sich als Beitrag zu diesen Diskussionen. Sie versammelt 12 Objekte, die zum Teil sehr unterschiedlich sind: unter anderem ein Babytragband aus Brasilien, eine hölzerne Brustplatte von der Osterinsel, eine Maske der Haida aus Nordamerika, eine kleine Votivgabe aus den Schulterblättern von Schafen aus der Mongolei, ein Smartphone, die Reproduktion eines Hofzwergs aus dem Königreich Benin und die sterblichen Überreste eines weltberühmten Entdeckers. Sind das alles koloniale Dinge? Und können uns Leitfäden und Empfehlungen helfen zu entscheiden, ob sie jemandem zurückgegeben werden sollten?

Downloads

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Pressetext (pdf, 459 KB)
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Orakelknochen-Devinationsgerät (png, 4 MB)

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Abzug, Dia, Negativ: Kapitän James Cook, 1728-1779 (jpg, 250 KB)

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Kindertragband: Achselbinde (jpg, 360 KB)

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Kontakt
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Mag. Sarah Aistleitner
info.pr@weltmuseumwien.at
T +43 1 525 24 - 4021
oder +43 1 525 24 - 4025

 

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