Di, 13.4.

19 Uhr

Postkoloniale Provenienzforschung im Weltmuseum Wien – Die Sammlung Emmerich Billitzer

Online-Projektvorstellung direkt aus dem Depot

Vortrag
Führung
60 Min.
Teilnahme: frei

Mit Nadja Haumberger (Kuratorin Afrika südlich der Sahara / Projektleiterin) und Dominik Spörker (Projektmitarbeiter) im Rahmen des Tages der Provenienzforschung 2021.

In den Jahren 1884/85 „sammelte“ der Fregattenarzt Emmerich Billitzer während der Übungsfahrt der S. M. Corvette Frundsberg nach Ostafrika Gegenstände für das damalige k. k. naturhistorische Hofmuseum. Heute befinden sich die ethnographischen Objekte dieser im Auftrag des k. k. Reichskriegsministeriums durchgeführten Reise im Depot des Weltmuseums Wien.

Das durch das BMKÖS geförderte Projekt zur Sammlung Emmerich Billitzer ist ein Beitrag zu den aktuell stattfindenden Debatten zu Provenienz- und Restitutionsfragen an europäischen ethnografischen Museen. Im Detail setzt sich das Forschungsprojekt mit der komplexen Sammlungsgeschichte auseinander und arbeitet an der Sichtbarmachung von und Diskussion zu Objekten mit kolonialer Provenienz.

Die Veranstaltung findet online statt! Anmeldung: info@weltmuseumwien.at

 

Messer, unbekannter Hersteller, Somalia, Inv.Nr. 21.889 © KHM-Museumsverband
Vortrag
Führung
60 Min.
Teilnahme: frei
Termin speichern

    Häufige Suchbegriffe