Día de los Muertos

Der Tag der Toten

Auch dieses Jahr wird im Weltmuseum Wien in Zusammenarbeit mit mexikanischen Künstler*innen und anderen Partner*innen das mexikanisches Totenfest, genannt Día de los Muertos, gefeiert! Dabei werden die Verstorbenen in einer feierlichen Atmosphäre in Erinnerung gerufen und geehrt. In der Säulenhalle laden wir zur Prozession und der Präsentation des eigens für das Weltmuseum Wien geschaffenen Totenaltars (altar de muertos) ein. Außerdem erwartet Sie ein buntes mexikanisches Kulturprogramm.

Programm

Programm

Unsere Veranstaltungen ab

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Brauchtum

Brauchtum

Der Tag der Toten ist keine Trauerveranstaltung, sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück, um sie zu besuchen. Während der Tage steht das Gedenken an die Verstorbenen im Vordergrund.

 

Die Straßen werden mit Blumen geschmückt, Skelette und Schädel in den unterschiedlichsten Ausführungen, stehen in den Schaufenstern. Konditoreien produzieren kurz vor Allerheiligen die Calaveras de Dulce, Totenschädel aus Zucker, Schokolade oder Marzipan, die die Namen der Toten auf der Stirnseite tragen. Das Pan de Muerto, das Totenbrot, ist ein weiteres beliebtes Naschwerk in diesen Tagen.

Der Ofrenda

Der Totenaltar

Die Ofrendas, traditionelle Totenaltäre oder Gabentische in den Wohnungen sind das Zentrum der Feierlichkeiten. Sie sind mit reichlich Speisen und Getränken, Blumen und persönlichen Erinnerungsgegenständen gedeckt. Die Toten sollen sich nach ihrer langen Reise aus dem Totenreich stärken und einige der Gaben wieder mitnehmen. Fotos der Verstorbenen, Kerzen und Weihrauch sollen an gemeinsame Zeiten erinnern.

In der Nacht auf den 2. November werden die Seelen der Verstorbenen im Haus empfangen, anschließend findet der Abschied auf den Friedhöfen statt. Dort werden mitgebrachte Speisen gegessen, es wird getrunken, musiziert und getanzt. Um Mitternacht ist für die Verstorbenen die Zeit gekommen, wieder ins Jenseits zurückzukehren. Das Fest ist zu Ende, bis die Toten im nächsten Jahr zurückkehren.

Pan de Muerto

Das Totenbrot

Das Totenbrot ist ein traditionelles Hefegebäck zum „Día de los muertos“ und wird nur für dieses Fest gebackt. Auf dem Brot befindet sich längliche Teigstreifen, die Knochen darstellen. Dieses Brot hatte ursprünglich die Form eines Herzens und wurde rot gefärbt. Es symbolisierte das menschliche Opfer der Azteken der prähispanischen Zeit.

La catrina

Die elegante Dame

Catrina bedeutet auf Spanisch so viel wie aufgedonnert oder gefallsüchtig. Die Darstellung der Catrina wurde  als eine Satire auf die Opulenz der mexikanischen Oberschicht veröffentlicht. Der originale Name war Calavera garbancera, aber die bekannte Zeichnung wurde später von Diego Rivera als Catrina genannt. Die Figur ist im Laufe der Zeit ein Symbol des Día de los muertos geworden.

Alebrijes

Wenn Träume Wirklichkeit werden

Die Alebrijes sind bunte Fantasiefiguren aus Holz und Pappmaché. Pedro Linares, ein mexikanischer Handwerkünstler, war der Erfinder dieser Figuren und Begründer der Tradition.

Er ließ sich von seinen Träumen und Halluzinationen inspirieren, als er schwerkrank im Bett lag. Seitdem wurden diese Kreaturen eine der weltbekanntesten Kunsthandwerken Mexikos.

What is Day of the Dead?

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