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Wildschweinschädel
Der Wildschweinschädel hing an einem Hauspfosten und wurde dabei rituell mit Opfern bedacht. Das Päckchen an der Stirn enthält Reis und Fleisch. Am 3. Tag des alljährlich abgehaltenen Aoling-Festes wurde nach der Erneuerung dieses Opfers der Geist des Schweines um Fruchtbarkeit auch im kommenden Jahr gebeten. In ähnlicher Weise wurde mit dem Schädel eines Menschen verfahren.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Wildschweinschädel
Kultur
Nagaland / Konyak
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien/Assam/Wakching
Inv. Nr.
127048



















