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Lieblingsdeckchen von N.N.

Interview mit Christiane Thenius, 15.03.2017

„Das Deckchen bringt Glück, ist wie ein Glücksbringer.“
„Das Deckchen bringt Glück, ist wie ein Glücksbringer.“
Ein zerknittertes, weißes Tuch liegt auf einem grünen Hintergrund. Das Tuch ist unregelmäßig gefaltet und zeigt eine leichte Textur.

Isabella hat ihr Lieblingsdeckchen mitgebracht.

Sie hat die Decke seit sie ein Baby ist und bewahrt sie immer unter ihrem Kissen auf.

Die Decke fühlt sich weich an.

Die Decke bedeutet Isabella viel, sie hat sie immer bei sich, wenn sie sich fürchtet.

Das Deckchen bringt Glück, ist wie ein Glücksbringer.

Isabellas Mama ist nach Albanien geflüchtet und hat das Deckchen gekauft, als Isabella noch nicht auf der Welt war.

Isabella hat mehrere Deckchen. Der Unterschied zu den anderen Deckchen, die Isabellas Oma genäht hat, ist, dass sie dieses Deckchen schon immer hat und das Lieblingsdeckchen ihr immer Glück bringt.

Isabellas Mama ist aus dem Kosovo vor dem Krieg nach Albanien geflüchtet. Isabellas Papa ist auch im Kosovo geboren, war aber während des Kriegs in Österreich.

Nach dem Kriegsende sind die Eltern zurück nach Kosovo, haben dort geheiratet und sind dann nach Österreich.

Die Decke ist immer bei Isabella, sie erinnert sie auch sehr an ihre Oma

Isabella verwendet die Decke auch manchmal als Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne – das erinnert sie an ihre Oma.

 

Über den Autor...Christiane Thenius ist Archäologin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet in den Bereichen Marketing, Wissenschaftsvermittlung und Sammlungsbetreuung im ZOOM Kindermuseum.

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