Im Völkerkundemuseum wurde die Restaurierungsabteilung 1955 als chemisches Labor gegründet, mit dem Ziel, die Kunst der Restaurierung mit der Materialwissenschaft zu verbinden. Der Chemiker Dr. Wilhelm P. Bauer wurde mit dieser Aufgabe betraut. Sein Beitrag zur Entwicklung der Konservierung der ethnografischen Sammlung des Museums wird hoch geschätzt; eine umfassende Würdigung seiner Leistung steht allerdings noch aus. Im Jahr 1968 wurde das Labor zu einer Restaurierungswerkstatt mit einem Restaurator mit akademischer Ausbildung ausgebaut.
Im Laufe der Jahre wuchs das Team und es wurden Spezialisierungen auf organische und anorganische Materialien aufgebaut. Nach einer umfassenden Renovierung des Museums in den 1990er Jahren bezog die Restaurierungsabteilung ihre neuen, modernen Restaurierungslabore mit einer Fläche von etwa 300 m².
















