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Forschungsprojekt
Kulturgeschichte

Digital Benin

Bereits 2002 legten die intensiven Vorbereitungen zur 2007 in Wien gezeigten Ausstellung Benin – Könige und Rituale, den Grundstein der Zusammenarbeit mit der National Commission for Museums and Monuments Nigeria (NCMM).

Über das Projekt

Im Oktober 2020 startete ein fünfköpfiges Projektteam bestehend aus Prof. Kokunre Agbontaen-Eghafona, Dr. Felicity Bodenstein, Dr. Jonathan Fine, Dr. Anne Luther und Prof. Dr. Barbara Plankensteiner ein Großprojekt, das die im späten 19. Jahrhundert geraubten und weltweit verstreuten Kunstschätze aus dem Königreich Benin auf einer digitalen Plattform zusammenführen, dokumentieren, und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen soll: Digital Benin.

Ermöglicht durch die Unterstützung der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung und angesiedelt in Hamburg am Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK) und mit einem Projektbüro in Benin City, Nigeria, wuchs das Team auf vierzehn Mitglieder aus Nigeria, den USA, Deutschland und Kenia.
Das Ergebnis: Nach nur 24 Monaten ist die Plattform online. 131 Museen und Institutionen aus 20 Ländern, darunter Australien, Neuseeland, die Vereinigten Staaten, Kanada und Israel sowie 14 europäische Staaten, wirkten daran mit 5.246 Objekte zu dokumentieren.

Reliefplatte: Portugiese mit Luntenspieß und fünf Manillas

Reliefplatte: Portugiese mit Luntenspieß und fünf Manillas, Wilhelm Albert Maschmann, 16./17. Jahrhundert

Gedenkkopf eines Königs

Gedenkkopf eines Königs, William Downing Webster, 19. Jahrhundert

Projektleitung
Prof. Kokunre Agbontaen-Eghafona, University of Benin (Benin City, Nigeria)
Dr. Felicity Bodenstein, Sorbonne Université (Paris, Frankreich)
Dr. Jonathan D.M. Fine, Direktor Weltmuseum Wien (Wien, Österreich)
Dr. Anne Luther,  Projektkatalysator, (Philadelphia, USA )
Prof. Dr. Barbara Plankensteiner, Direktorin Museum am Rothenbaum (MARKK) (Hamburg, Deutschland)

Hier geht's zur Digital Benin Website

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