Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Froasnkettn

Mitte 18. Jahrhundert | Armin Prinz

Kette auf die Perlen und andere Objekte verschiedenen Materials gefädelt sind. Darunter sind Münzen, Zähne, Knochen und ein metallenes Herz. Von der Spitze des Herzen hängt das zentrale Schmuckstück, ein Kreuz aus Hühnerknochen.

Funktion: Die Fraisenkette sollte vor der gefürchteten Krankheit den „Fraisen“ (Epilepsie des Kindesalters) schützen. Teil der Kette sind oft Amulette wie der Schreckstein, die Neidfeige oder das Verschreiherz, die den bösen Blick abzuhalten hatten, der für verschiedene Üble wie auch Krankheiten verantwortlich gemacht wurde. Die Anzahl der Anhänger ist meist ungerade. Zum Auffädeln der Anhänger wurde in der Regel ein roter Faden verwendet.

Sammlung:
Armin Prinz (1945 - 2018) DNB

Sammler/in:
Hans Peter Ullschmied

Zeit:
Mitte 18. Jahrhundert

Material/Technik:
Knochen, Metall, Zahn, Holz, Schnur

Maße:
74 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
191547

Weiterstöbern Ähnliche Stücke, die Sie interessieren könnten