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vor 2003 | Axel Steinmann

Hellbraune weiche, runde Kopfbedeckung für Männer aus Wolle. Die Oberseite ist flach und rund und von einem zusammengerollten Band umfasst. Das wulstförmige Band erlaubt dem Träger, den Pakol in kalten Tagen über Ohren und Nacken zu krempeln. Die Pakol-Mütze wird vor allem von Paschtunen, Tadschiken, Nuristani (aber auch von anderen Ethnien) in den Gebirgsregionen des Hindukusch getragen. Neuwertig. D. Oberseite 26 cm. Vom Schenker in Afghanistan erworben.

Populär wurde der Pakol vor allem durch den tadschikischen Kommandanten Ahmad Shah Masud (1954-2001), der zuerst 10 Jahre lang der sowjetischen Armee von seinen Stützpunkten im Panjshir-Tal Widerstand leistete und anschließend 6 Jahre gegen die Taliban kämpfte.(Axel Steinmann)

Sammler/in:
Mag. Herbert Habersack (Österreich)

Zeit:
vor 2003

Material/Technik:
Wolle, Köperbindung; Futter: Baumwolle; Maschinnähte

Maße:
H. 4 cm × Dm. 27 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
193608

Provenienz
Geschenk von Mag. Dr. Herbert Habersack, Filmregisseur und Autor, Wien, zur Afghanistan-Ausstellung im Museum für Völkerkunde (heute Weltmuseum Wien) 2003.

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