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Ende 19. Jahrhundert | Anton Kautzky-Bey

Schwert, spitzzulaufende Klinge mit Lederscheide, Bruchstelle an der Klinge.

 

 

Anton Kautzky-Bey (1867-1944) war bis zur Absetzung von Abbas II. im Jahr 1914 Leibarzt des ägyptischen Khediven. Das Schwert erhielt er als Geschenk von Rudolph Slatin-Pasha, den er nach seiner Flucht aus Khartum in Kairo behandelte.

 

Das Schwert wurde als Schenkung in die Sammlung aufgenommen, es verweist auf die lange Beziehung Österreichs zu Ägyptens und die persönlichen Beziehungen Kautzky-Beys zu Slatin Pascha und dem Khediven Abbas II.

 

Weitere Objekte zu Rudolf Slatin Pasha befinden sich im Bezirksmuseum Hietzing.

 

 

 

Literatur:

 

Spring, Christopher: African arms and armor. London 1993.

Pradines, Stephane & Khorasani, Manouchehr. A Sufi in war: Persian influence on African weaponry in 19th century Mahdist Sudan, JAAS, Volume XXII, No 5, 2018. 254-279

 

Agstner, R.: Die Habsburger‑Monarchie und Ägypten: Eine Bestandaufnahme, in: Österreich und Ägypten: Beiträge zur Geschichte der Beziehungen vom 18. Jahrhundert bis 1918, Kairo 1993, S. 8.

 

Blaschek,Angela. Dr. Anton Kautzky Bey (1867-1944): in: Crossroads of Egyptology [containing the Papers of the Egypt and Austria VI Conference],Prag 2010, S. 171-184.

Sammlung:
Anton Kautzky-Bey (geb. 1867)

Zeit:
Ende 19. Jahrhundert

Material/Technik:
Stahl, Leder,

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
194868_ab

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