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1888 | Josef Troll

Bei diesem Cannabis-Harz handelt es sich laut Untersuchungen um qualitativ hochwertiges Haschisch mit höchstem THC-

Gehalt. Hanfpflanzen wurden bereits vor Jahrtausenden angebaut, um Öle aus den Samen oder Stoffe und Seile aus den Fasern

herzustellen. Archäologische Funde und eine Textstelle bei Herodot belegen die Verwendung von Haschisch. Herodot schreibt:

„Die Körner von diesem Hanf nehmen also die Skythen, kriechen damit unter die Filzdecke und legen die Körner auf jene

glühenden Steine. Sie fangen an zu rauchen und erzeugen einen so starken Dampf, daß kein hellenisches Schwitzbad dies

Dampfbad übertrifft. Die Skythen werden so froh dabei, daß sie laut heulen.“

Das Wissen über das Rauchen von Cannabis und spezifische Cannabissorten mit hohem Wirkstoffgehalt breitete sich entlang der Steppen- und Seidenstraßen aus.

Sammler/in:
Josef Troll (1844 Wien - 1919 Wien) DNB

Zeit:
1888

Material/Technik:
Cannabis-Harz, Glas, Kork, Siegellack

Maße:
B. 5,5 cm × H. 19,5 cm × T. 5,5 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
37818

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