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Antilopenmaske

Noumtiri

Antilopenmasken dieser Art traten bei den Kurumba im Zuge von Totenfeiern auf. Die Masken dienen zur Erinnerung an bestimmte Verstorbene, wobei die einzelne Maske nicht mit der verstorbenen Person identisch ist. Sie trägt einen eigenen Namen und wird als eigenes Wesen gesehen, das die Kräfte des Ahnen repräsentiert.

Die Form einer Maske hängt meist mit dem Ursprungsmythos der Familie zusammen. Ein häufiges Darstellungsmotiv bei den Kurumba ist die Antilope. Sie ist Symbol für Zielbewusstheit, Aktivität und Beharrlichkeit, da sie für ihre lange Ausdauer in Zeiten der Trockenheit bekannt ist.

Sammlung:
Annemarie Schweeger-Hefel (1916 Klosterneuburg - 1991 Wien) DNB

Sammler/in:
Annemarie Schweeger-Hefel (1916 Klosterneuburg - 1991 Wien) DNB

Zeit:
1960er Jahre

Objektbezeichnung
Antilopenmaske

Kultur
Kurumba

Material/Technik:
bemaltes Holz, Pflanzenfaser, rote Paternostererbsensamen

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
143333

Provenienz
Erwerbsgeschichte s. S. 241 in Schweeger-Hefel 1962

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