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Aufbewahrungskorb

Die Naga sehen ihre Identität eng mit solchen für sie so typischen Körben verflochten. Dementsprechend viel Aufwand wird in deren Herstellung investiert, wobei neben dem Vorhandensein eines Haumessers und einer Ahle aus Tierknochen vor allem eines wichtig ist: flinke Hände und viel Geduld. Vermutlich ist es ihr zeitlos elegantes Design, das solchen Körben einen fixen Platz im internationalen Handel mit ethnographischen Gegenständen einbrachte.

 

In solchen Körben bewahrten Frauen ihren Schmuck und ihre besonderen Gewänder auf. Kam es zu einer Scheidung, verließ die Frau das Haus ihres Mannes. Dabei nahm sie als wichtigsten Gegenstand den Korb mit.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNB

Objektbezeichnung
Aufbewahrungskorb

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
126313

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