Objekt speichern
Sie können die Abbildung für den privaten Gebrauch herunterladen und nutzen. Nutzungsbedingungen & AGBs
Für eine Veröffentlichung (wissenschaftlich oder kommerziell) schicken Sie uns bitte eine Reproduktionsanfrage
Brokatweberei Kinkhab
18./19. Jahrhundert | Carl Alexander Anselm Freiherr von Hügel
„Khinkab“ ist der indische Fachterminus für eine schwere Brokatweberei mit dichten Gold- und Silberfäden und bezeichnet die prächtigste Webtechnik Indiens. Für die Moghulen waren die daraus gefertigten Gewänder der Inbegriff von raffiniertem Geschmack und Luxus, die nur bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten, religiösen Ritualen und Zeremonien getragen wurden. „Kinkhab“ bedeutet im übertragenem Sinn soviel wie „weniger träumen“, da das Silber im Gewebe abrasiv auf der Haut wirkt und so den Schlaf beeinträchtigt. Weiters machen die goldenen und silbernen Ziereintragsfäden das Gewebe relativ steif und schränken so die Verwendung einer Kinkhab-Weberei ein. Hügels Angaben nach sollte aus dieser Webbahn ein Angrika (Kaftan) geschneidert werden.

Sammler/in:
Carl Alexander Anselm Freiherr von Hügel (1796 Regensburg - 1870 Brüssel) DNBarrow_outward
Zeit:
18./19. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Khinkab
Kultur
Indien
Material/Technik:
Seide Satin lanciert gechintzt
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien
Inv. Nr.
3196



















