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Brusttuch, Pelangi

Kemben, Batik Jumputan

Ende des 19. Jh. | Franz Heger

Das Tuch kann sowohl als Schultertuch als auch als Brusttuch verwendet werden. Es weist einen dunkellila Hintergrund sowie an den beiden Enden grüne Tumpalmuster auf. Es könnte in der Nordküste Javas für Bali produziert worden sein.

 

Jumputan-Batik ist eine Batiktechnik, bei der kein Wachs verwendet wird. Stattdessen wird der Stoff mit einem Seil zusammengebunden oder genäht und in Falten gelegt.

Es gibt zwei Techniken zur Herstellung von Jumputan-Batik, nämlich die Ikat-Technik und die Nähtechnik (Tritik). Bei der Ikat-Technik wird der Stoff vor dem Tauchen so fest gebunden, damit beim Entfernen der Bindungen das ersehnte Muster entsteht. Bei der Nähtechnik wird dem Stoff zunächst ein überschüssiges Muster gegeben, das dann mit einem Laufstich entlang der Farblinie mit einem Faden genäht wird. Anschließend wird der Faden so fest wie möglich gezogen, bis der Stoff so eng wie möglich knittert.

Für Jumputan-Batikmotive werden Münzen, Murmeln oder Steine mithilfe von Gummibändern an mehreren Stellen des Stoffes befestigt.

Sammler/in:
Franz Heger (1853 Brandeis - 1931 Wien) DNB

Zeit:
Ende des 19. Jh.

Objektbezeichnung
Brusttuch, Pelangi

Material/Technik:
Baumwolle, synthetische Farben, Jumputan

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Insulares Südostasien

Inv. Nr.
73601

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