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Elefanten
um 1890 | Franz Ferdinand von Österreich-Este
Elefanten, Tiger, Antilopen, Pferde und Kamele aus Holz waren im 19. Jahrhundert ein beliebtes Spielzeug für indische Kinder und begehrtes Souvenir für europäische Reisende - und sind es bis heute. Einige zieren Kaminsimse in Europa, die große Zahl an solchen Spielzeugtieren verdankt das Museum dem Sammelwahn des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand von Österreich-Este. Als Sammelwahn bezeichnete er selbst im publizierten Tagebuch seiner 10-monatigen Weltreise (1892 – 1893) die Art und Weise, wie er seine vierzehn tausend Objekte erwarb. Schon vor Antritt der Reise hat er das größte Privatmuseum in Wien geplant, einerseits um seine Herrlichkeit zu inszenieren und andererseits um seine monarchischen Qualitäten in der Erziehung seines Volkes zu betonen. In manischer Manier raffte er alles zusammen was ihm unter die Hände kam, Erlesenes und Minderwertiges. Tausende Objekte erwarb er in auf ausländische Reisende spezialisierten Geschäften. Von dort stammen höchstwahrscheinlich auch diese Elefanten.

Sammlung:
Franz Ferdinand von Österreich-Este (1863 Graz - 1914 Sarajevo) DNBarrow_outward
Zeit:
um 1890
Objektbezeichnung
Spielzeugtiere (Elefanten)
Kultur
Indien
Material/Technik:
Holz, Pigmente, Lack
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien
Inv. Nr.
102278_39
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