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Gesichtsschleier

burquʿ

Ende 19. Jahrhundert | Max Ritter von Lommer

Im Gegensatz zum weißen Yashmak aus Konstantinopel galt die burquʿ, ein langrechteckiges, schwarzes Tuch aus Baumwollmusselin, welches mit einem kleinen dekorativen Gold- oder Messingzylinder versehen war, dessen Mittelpunkt bei der Nasenwurzel lag, als das Accessoire der bint al-balad, der einheimischen „Tochter des Landes“, wie die Frauen der städtischen Unter- oder unteren Mittelschicht genannt wurden.

Schenkung:
Max Ritter von Lommer (1869 - 1929 Salzburg, Morzg)

Sammler/in:
Josef Ritter von Lommer (1864 Padua - 1902 Monastyryska (Ukraine))

Zeit:
Ende 19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Gesichtsschleier

Material/Technik:
Baumwolle, Samt, Messing, Metall, osmanische Münzen, Gold

Maße:
92,5 × 18,5 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
72569

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