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Hochzeitskrug
marani
vor 1877 | Friedrich Samoylovitch Bayern
Ihrer Formenvielfalt wegen werden georgische Weinkrüge gerne mit der Gebrauchskeramik der griechischen Antike oder den vorgeschichtlichen tiergestaltigen Trankopfergefäßen verglichen. Verwendet werden sie beim georgischen Bankett, wenn es gilt, mit reichlich Wein eine Geburt oder einen Todesfall, eine Hochzeit oder die glückliche Heimkehr von einer Reise zu feiern. Beim Hochzeitskrug wird von den Anwesenden der Wein aus der widderkopfförmigen Mündung gesaugt.


Sammlung:
Friedrich Samoylovitch Bayern (1817 Kronstadt (Brașov) - 1886 Tiflis)
Zugang über:
k.k. geologische Reichsanstalt DNBarrow_outward
Zeit:
vor 1877
Zugangsdatum:
1877
Objektbezeichnung
Hochzeitskrug
Kultur
Georgien, Tiflis
Material/Technik:
Keramik, unglasiert
Maße:
B. 28 cm × H. 28 cm × T. 30 cm
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Sibirien
Geographie
Westasien/Kaukasus/Georgien/Tiflis
Inv. Nr.
5652
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