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Hochzeitskrug

marani

Ihrer Formenvielfalt wegen werden georgische Weinkrüge gerne mit der Gebrauchskeramik der griechischen Antike oder den vorgeschichtlichen tiergestaltigen Trankopfergefäßen verglichen. Verwendet werden sie beim georgischen Bankett, wenn es gilt, mit reichlich Wein eine Geburt oder einen Todesfall, eine Hochzeit oder die glückliche Heimkehr von einer Reise zu feiern. Beim Hochzeitskrug wird von den Anwesenden der Wein aus der widderkopfförmigen Mündung gesaugt.

Sammlung:
Friedrich Samoylovitch Bayern (1817 Kronstadt (Brașov) - 1886 Tiflis)

Zeit:
vor 1877

Objektbezeichnung
Hochzeitskrug

Material/Technik:
Keramik, unglasiert

Maße:
B. 28 cm × H. 28 cm × T. 30 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
5652

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