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Dieser geschnitzte Nashornvogel stammt aus einem Männerhaus (Morung). Der Nashornvogel ist der Inbegriff von Schönheit. Die Federn des Nashornvogels auf den Hüten sind bei allen Naga-Gruppen Zeichen des sozialen Status, wenngleich je nach Gruppe mit unterschiedlicher Bedeutung. So verwies einst eine Feder bei den Angami auf einen erbeuteten Kopf, bei den Ao auf einen geopferten Büffel. Zwei Federn sagten bei den Khiamniungan aus, dass der Träger den ersten Speer auf einen getöteten Feind schleuderte, und waren bei den Sangtam ein Hinweis darauf, dass das dritte von insgesamt fünf Verdienstfesten veranstaltet worden war. Heute bestimmt der persönliche Geschmack die Wahl.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNB

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
126295

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