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Importierte chinesische Riechfläschchen, lokal gefertigte Korbwaren, ein indischer Rundschild

Im Wiener Biedermeier ist Carl Alexander von Hügel (1796–1870) einer der wenigen Reisenden, die in Metternichs Überwachungsstaat aufbrechen können, um aus eigener Anschauung fremde Länder, Menschen und Kulturen kennenzulernen. 1831 unternimmt er mit einer Anzahl von Begleitern auf eigene Kosten eine sechsjährige Weltreise nach Nah- und Fernost, die ihn zunächst nach Syrien führt. Er besucht die antike Wüstenstadt Palmyra, besichtigt die römischen Tempelbauten in Baalbek, besteigt das Libanongebirge und lagert in einem Hain uralter Zedern, die aufgrund ihrer Größe seit biblischer Zeit als Zedern des Herrn bekannt sind. Nach überstandener Cholera reist er über Palästina und Ägypten weiter nach Aden. Die von diesem Abschnitt seiner Reise heimgebrachten Alltagsobjekte (importierte Chinesische Riechfläschchen, Korbwaren, ein Rundschild aus Nordindien oder Maskat) bilden den Grundbestand der Orient-Sammlung.

Sammler/in:
Carl Alexander Anselm von Hügel (1796 Regensburg - 1870 Brüssel) DNB

Zeit:
vor 1831

Objektbezeichnung
Souvenirs aus Jemen

Material/Technik:
Riechfläschchen: Steinzeug; Korbwaren: Palmblattstreifen, Drachenblut; Rundschild: Rhinozeroshaut, Leder, Messing, Lack

Maße:
Rundschild: Dm. 23,7 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
3467 und andere

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