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Kodex Becker I (Kodex Iya Nacuaa), Fragment

ca. 15. Jahrhundert | Philipp Becker

Das ist eine der wenigen erhaltenen und damit um so wertvolleren mexikanischen Bilderhandschriften, der sogenannte Codex Becker I. Die meisten Manuskripte fielen der spanischen Conquista und der Inquisition zum Opfer. Der Codex ist nach dem Darmstädter Kaufmann Philipp Becker benannt, in dessen Sammlung er sich befand. Er entstand im 15. Jahrhundert und stammt aus dem westlichen Oaxaca, einem Gebiet, das von den Mixteken besiedelt war. Die insgesamt sechzehn Seiten schildern Episoden aus dem Leben der beiden mixtekischen Herrscher "Acht Hirsch" und "Vier Wind", die im 11. und 12. Jahrhundert lebten. Dabei spielen auch detailreiche Schilderungen von religiösen Ritualen eine wichtige Rolle.

Sammlung:
Philipp Becker

Schenkung:
Georg Haas (1841 Schlaggenwald - 1914 Schloss Mostau, Westböhmen) DNB

Zeit:
ca. 15. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Kodex Becker I (Kodex Iya Nacuaa), Fragment

Material/Technik:
Sieben Streifen Hirschleder, Agavefasern, Gesso, Farbe

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Nord- und Mittelamerika

Inv. Nr.
60306