Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Körpertuch

Ein solches Tuch durfte nur ein erfolgreicher Krieger tragen, denn es erzählt, wie immer wieder Kämpfe zwischen den Dörfern ausbrechen. Während das Paar weißer Streifen unten noch für Frieden steht, wird der Friedenspakt zwischen den Dörfern gebrochen (schwarze Streifen), was letztendlich zu einem Blutvergießen führt (rote Streifen). Rhomben- und X-förmige Muster gehen mehr ins Detail. Sie meinen die Boten, die in das andere Dorf gesandt werden, um über Frieden oder Krieg zu verhandeln, und sie symbolisieren schließlich den Ratsbeschluss, der über die weitere Vorgangsweise entscheidet.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNB

Objektbezeichnung
Tuch

Kultur
Nagaland / Konyak

Material/Technik:
Baumwolle Leinwandbindung Kettstreifen Fransen aus Kettfäden - gedreht broschiert

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
126435