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Lamellenrüstung

ōyoroi 大鎧

1333-1868 | Heinrich von Siebold

Der japanische Rüstungstyp ōyoroi geht auf den in der Kofun-Periode (ca. 300-710) vom Festland eingeführten Prototyp einer eisernen Lamellenrüstung zurück. Einzelne Segmente für Brust, Rücken, Schulter oder Hüftbereich bestehen aus leichteren, lackierten Lederlamellen, die durch bunte, in Kumihimo-Technik hergestellte Seidenbändchen verbunden sind und somit Bewegungsfreiheit erlauben. Bei den meisten erhaltenen Rüstungen handelt es sich um Repräsentationsrüstungen.

Sammlung:
Heinrich von Siebold (1852 St. Martin/Boppard - 1908 Schloss Freudenstein/Bozen) DNB

Zeit:
1333-1868

Objektbezeichnung
Lamellenrüstung

Material/Technik:
Eisen, Lack, Seide, Leder, Fell, Holz, Messing vergoldet

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Ostasien

Geographie
Ostasien/Japan

Periode
Helm: bez. Myōchin Yoshimichi, späte Muromachi-Periode (1333-1568)
Rüstung: Mittlere Edo-Periode (1600-1868)

Inv. Nr.
32524

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