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Männerschurz

Mit einem solchen Kriegerschurz durfte sich nur ein erfolgreicher Kopfjäger schmücken. Erzählungen der Naga zufolge sei die Kopfjagd betrieben und bis zu ihrem Verbot durch die britischen Kolonialherren aufrechterhalten worden, um die grandiose Schmuckkultur – zumindest jene der Männer – weiter fortzuführen. Als die Briten im späten 19. Jahrhundert mehr und mehr Einfluss auf die Gebiete der Naga ausübten und die Kopfjagd verboten, war ein häufiger Einwand von Seiten der Naga, dass dadurch ihre Schmuckkultur aussterben werde.

Sammler/in:
Christoph von Fürer-Haimendorf (1909 Wien - 1995 London) DNB

Objektbezeichnung
Männerschurz

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
126449

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