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Maske

um 1900 | H. I. Parkinson

Während der malagan-Totenrituale, die die Schöpferwesen und Ahnen für kurze Zeit zum Leben erweckten, trugen Tänzer bunte Maskenkostüme. Die menschlichen Gesichtszüge der Masken vermischten sich phantasievoll mit Darstellungen von Vögeln, Fischen, Schweinen und Reptilien. Die mit Schneckenschalen ausgelegten Augen geben den Schnitzwerken ein nahezu lebendiges Aussehen. Die raupenartige Haartracht dieser tatanua-Masken erinnert an die Frisur naher Verwandter während der monatelangen Trauerzeit.

Sammlung:
H. I. Parkinson

Zeit:
um 1900

Objektbezeichnung
Maske

Material/Technik:
Holz, Kalk, Baumwolltuch, Pigment, Schneckenschalen / Schnitzwerk

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Ozeanien und Australien

Inv. Nr.
69212

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