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Nur Jahan
Miniaturmalerei auf Elfenbein von Mehr-un-Nisa („Sonne unter den Frauen“; geboren 1577 in Kandahar; gestorben 18. Dezember 1645 in Lahore). Sie wurde bekannt als 20. (und letzte) Gemahlin des 4. Großmoguls Jahangir, auf den sie großen Einfluss ausübte. Er verlieh ihr den Ehrentitel Nur Jahan („Licht der Welt“). Unter der Anleitung ihrer – aus Persien stammenden – Eltern entwickelte sie ebenso einen ausgeprägten Sinn für die Künste, ließ Bauwerke errichten, Gärten anlegen und entwarf Stoffmuster, Teppiche und Parfums; daneben griff sie auch in Religionsfragen ein und regelte die Hoffinanzen.

Sammlung:
Franz Ferdinand von Österreich-Este (1863 Graz - 1914 Sarajevo) DNBarrow_outward
Objektbezeichnung
Minatur in Form von Medallions
Kultur
Indien
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien/Delhi
Inv. Nr.
104283



















