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Osmanischer Kissenbezug

yastık

Ende 16./ Anfang 17. Jahrhundert | Österreichisches Handelsmuseum, Wien

Osmanischer Kissenbezug

Kartuschen mit abwechselnd seitenverkehrten persischen Schriftzügen: mobarak bad (Glückwunsch), sa‘adat bad (Wohlstand). Begüterte Osmanen haben eine besondere Vorliebe für Kissenbezüge (yastık) aus Seidenvelours (çatma). Zentrum der Seidensamtweberei ist vom 15. bis ins 17. Jahrhundert das südlich von Istanbul gelegene Bursa. Ihre mit Gold- und Silberfäden broschierten Samtgewebe sind auch in Europa gefragt. Als das Österreichische Handelsmuseum 1891 die erste internationale Ausstellung orientalischer Teppiche veranstaltet, gehören historische Samtbrokate aus Bursa zu den prominentesten Ausstellungsstücken.

Sammler/in:
Johann von und zu Liechtenstein (1840 Schloß Eisgrub (Mähren) - 1929 Schloß Feldsberg (Tschechien))

Bezug/Institution:
Wiener Weltausstellung (1873) DNB

Zeit:
Ende 16./ Anfang 17. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Osmanischer Kissenbezug

Material/Technik:
Seide, Baumwolle, Silberfäden

Maße:
B 61,5 cm × H. 122,5 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
120183

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