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Reisgöttin Mae Posop

"Mutter Reisseele" (แม่โพสพ), Figur einer auf einem Podest mit angewinkelten Beinen sitzende Frau, die in der rechten Hand ein Bündel an Reisähren hält, das auf ihrer rechten Schulter zu liegen kommt. Der linke Arm ist angewinkelt, wobei die Hand zu einer Geste geformt ist, die in Thailand als ein Heranwinken verstanden wird. Diese Geste ist für die Reismutter unüblich, sie ist jedoch typisch für eine andere weibliche Gottheit, die man oft auf kleinen Altären in Geschäften und Kaufhäusern findet, die mit dieser Handgeste die Kunden in das Geschäft hereinrufen soll. Diese Geste bei dieser Figur der Reisgöttin ist kein Zeichen für eine synkretistische Gottheit, sondern für die künstlerische Freiheit mit der der Hersteller dieser Statuette ein Attribut der Reismutter darstellen will - sie ruft mit dieser Geste Glück und Wohlstand herbei.

Die Figur besteht aus einer Kupferlegierung (zinnreiche Bronze) die in einem modernem Schleudergussverfahren hergestellt und künstlich patiniert wurde.

Sammler/in:
Reinhard Maurer

Material/Technik:
Bronze

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
188786

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