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Schlagwaffe

vor 1778 | James Cook

Über die Verwendung der kurzen, querschneidigen Dolche aus Basalt, deren Griffteil durch eine Scheibe von der Klinge getrennt und deren Ende bildnerisch ausgestaltet und mit einer ledernen Tragschlaufe versehen war, finden sich in den schriftlichen Berichten von der dritten Reise keine Angaben. Sie werden aber ab etwa 1820 in Inventaren als "zur Tötung von Kriegsgefangenen bestimmt" bezeichnet; spätere Forscher identifizieren sie als Eigentum von Kriegshäuptlingen, die sie mit besonderen Namen (z.B. "Wasisenmacher") belegten. Bei den Kwakiutl dienten später ähnliche Geräte aus Stein oder Holz zum Zerbrechen von Kupferplatten im Rahmen von Verdienstfesten. Das Motiv der zylindrisch vorspringenden KweKwe-Masken der benachbarten Salish und Kwakiutl, ist aber von den Nootka sonst nicht bezeugt. C.Feest

Sammlung:
James Cook (1728 Marton cum Cleveland/Yorkshire - 1779 Kealakekua (Big Isle Hawaii)) DNB

erworben von:
Parkinsonsches Museum

Zeit:
vor 1778

Objektbezeichnung
Schlagwaffe

Material/Technik:
Stein

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Sammlungsbereich
Nord- und Mittelamerika

Inv. Nr.
209

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