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Hausschrein

Da Vishnu unendlich ist, manifestiert er sich auch in unendlich vielen Erscheinungen, die in der Welt aktiv zu werden imstande sind. Bei seinen zehn klassischen Inkarnationen, den Avataras, zeigt sich eine Aszendenz von Mensch-Tier-Mischformen mit heldenhaftem Charakter bis hin zu rein menschlichen Formen mit Erlöserqualitäten. Unter ihnen werden Rama und Krishna am meisten verehrt.

 

Pilger erwerben diese Schreine, die den an ihnen dargestellten Göttern geweiht sind, vor den Tempeln, um sie dann zu Hause aufzustellen. Vor den Schreinen werden den Göttern Opfer dargebracht. Rechts steht Vishnu in seiner Form als Jagannatha („Herr des Universums“), in der Mitte seine Schwester Subhadra und links sein Bruder Balarama.

Objektbezeichnung
Hausschrein

Kultur
Indien

Material/Technik:
Holz Papier bemalt (Holz)

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
900500

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