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Sturmband
2. Viertel 20. Jahrhundert | Gerhard Foitl
Sturmband. Textile Struktur: broschierter Kettrips. Herkunft: Afghanistan. Ränder: durch Schussumkehr erzeugt, sehr reichlich Reste von Fäden aus zweifärbiger Wolle, die im Band mitgewebt sind, meist nur bis zur Bordüre reichen, aber auch das ganze Band überqueren, daneben reichlich zweifärbige Baumwollfäden (maschinell hergestellt) am Rand befestigt (späte hinzugefügt) mit einer Glasperle und einer Quaste am Schluss. Enden: beide original, Anfang vom Ende nicht zu unterscheiden: jeweils 16 Kettfadengruppen sind mit Seide umwickelt, tragen einen Knoten und am Schluss je zwei eine Seidenquaste, am Ende des Bandes reichlich verdrillte Seidenfäden mit kleinen Glasperlen und einzelnen Eisenscheibchen. Farben: 8; rot (Seide und Wolle - geprüfte Kunstfarbe), hellrot, dunkelblau, gelb (Seide), grün, violett (Seide - stark ausgeblasst), dunkelbraun, hellbeige. Muster: fast gleichförmiges textilbedingtes diagonales Gittermuster mit X- und Sanduhrformen, Bordüren aus liegenden Rauten. Erwerbungsjahr: 1987

Sammler/in:
Gerhard Foitl (1928-2019)
Zeit:
2. Viertel 20. Jahrhundert
Zugangsdatum:
2009
Material/Technik:
Broschierter Kettrips
Maße:
L. 567 cm, B. 9,5-11,5 cm
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Sibirien
Geographie
Westasien/Mittlerer Orient/Afghanistan
Inv. Nr.
188400



















