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Tara
20. Jahrhundert | Helmut Kepl
Tara verkörpert im Buddhismus auf der Ebene „Körper der Erscheinung“ die schützende Aktivität des erleuchteten Mitleids; sie steht dem Gläubigen auf dem Weg zur Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten bei. Als die weibliche Erscheinung des „Erleuchteten Handelns aus Mitleid“ schützt sie vor den Gefahren, die dem Strebenden auf dem Weg ins Nirvana drohen: Stolz, Verblendung, Zorn, Eifersucht, irrige Ansichten, Geiz, Begierde und Zweifel. Das durch sie verkörperte wachsame und handelnde Mitleid ist der Boden, auf dem die Erleuchtung heranreift. Daher wird Tara auch als die „Mutter aller Buddhas der Drei Zeiten“ (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verehrt.


Sammler/in:
Helmut Kepl
Zeit:
20. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Tara
Kultur
Indien
Material/Technik:
Elfenbein
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Subkontinent/Indien
Periode
20. Jahrhundert
Inv. Nr.
193550



















