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„Musik, Gesang und Tanz nehmen in Afghanistan einen wichtigen Platz im familiären und öffentlichen Leben ein. Gesungen und musiziert wird überall, einzeln oder in Gruppen, stets mit der Möglichkeit zur freien Improvisation: in den Teehäusern, bei Hochzeiten, nach getaner Arbeit. In den Bazargassen deklamieren Märchenerzähler mit sparsamer Tonfolge ihre Geschichten aus überkommenen Zeiten. Dennoch: Berufsmusiker sind gesellschaftlich untergeordnet, und religiöse Führer haben immer wieder Musik und Tanz als unmoralisch verteufelt.“

 

Aus: Axel Steinmann, Afghanistan. Wien, 2003, Seite 166

Sammler/in:
Alfred Janata (1933 Wien - 1993 Wien)

Sammler/in:
Irmgard Janata

Material/Technik:
Holz, Schafhaut, Eisennägel, Pigmentfarben

Maße:
Dm. 38/41 cm, H. 9,5 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
149666

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