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Buddha

18./19. Jahrhundert | James Camille Samson

Der historische Buddha Shakyamuni verharrt in tiefer innerer Versenkung. Seine Hände liegen in der Geste der Meditation (samadhi mudra) in seinem Schoß. Samadhi bezeichnet den Geisteszustand, in dem alle Dichotomien neutralisiert und transzendiert sind. Die meditative Erfahrung der Aufhebung aller Gegensätze führt zum Erkennen der Leerheit des eigenen Ichs und damit zur Erleuchtung. Mit dem gelassenen Gesichtsausdruck und dem nach innen gerichteten Blick hat der Künstler in dieser Skulptur den Moment des Austrittes aus dem Kreislauf der Wiedergeburten festgehalten.

Sammler/in:
James Camille Samson (1856 New York - 1896 Wien) DNB

Zeit:
18./19. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Buddha

Kultur
Thailand

Material/Technik:
Kupferlegierung mit Lackvergoldung und Rotlack, Spiegelglasscheiben

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
120476

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