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Helene Potjewijd
Helene Potjewijd war fasziniert von der Schönheit Indonesiens, was sich in ihrer Sammlung widerspiegelt. Die Österreicherin lebte bis 1935 auf Bali, damals vorwiegend ein Touristenziel für wohlhabende Europäer und Amerikaner, die auf der Suche nach dem verlorenen Paradies waren. Potjewijd nutzte diese Sehnsucht und schuf in dem von ihrem Mann geleiteten „Bali Hotel“ in Denpasar einen Treffpunkt für Touristen, westliche Intellektuelle und Künstler. Durch Kontakte zu dem auf Bali lebenden deutschen Maler Walter Spies und zu Nyoman Lempad wurden im „Bali Hotel“ nur balinesische Werke hoher Qualität verkauft. Neue Themen, auch aus dem Alltagsleben, bereicherten nun das balinesische künstlerische Repertoire, das bis dahin weitgehend religiös geprägt war. Neben Form und Ausdruck änderte sich oft auch das Format. Die Kunstwerke sollten transportabel sein und in einen Reisekoffer passen: Es war der Beginn der balinesischen Souvenirkunst.

Abbildung/Person:
Helene Potjewijd (1872 Meester Cornelis /Java - 1949 Wien)
Objektbezeichnung
Abzug
Kultur
Wien (?)
Bildrecht
Weltmuseum Wien, Fotosammlung
Sammlungsbereich
Fotosammlung
Geographie
Insulares Südostasien/Indonesien/Bali



















