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Hose eines Odissi-Tanzkostüms
20. Jahrhundert | anonym
Odissi ist ein traditioneller indischer Tanzstil. Früher wurde dafür das aus einer mindestens fünf bis sechs Meter langen Gewebebahn bestehende Frauengewand sari zu einer Hose gebunden und über die Brust drapiert. Heute tragen die Tänzerinnen meist eine zum Teil genähte, drapierte Hose: Bund und Schritt sind schneidertechnisch angelegt, während die Hosenbeine durch eine raffinierte Wicklung des Seidenstoffs gebildet und mit Druckknöpfen fixiert werden. Zur genähten Hose gehört auch ein plissierter „Fächer“ und eine um die Taille gebundene Gesäßbedeckung. Beide sind Fragmente des ehemals aus einem Stück gewickelten sari und zeigen dessen eingewebte Bordüren.

Sammler/in:
anonym
Zeit:
20. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Hose eines Odissi-Tanzkostüms
Kultur
Indien
Material/Technik:
Seide, Leinwandbindung, Ikat
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Süd-, SO-Asien, Himalaya
Geographie
Südasien/Himalaya/Tibet
Inv. Nr.
176994_a



















