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Hose Sokoto

 

„Von den Neureichen zum Heiligtum verklärt, von der Elite nicht beachtet, und von Musikern und literarischen Kreisen parodiert“, schreibt Peyu Layiwola in African Lace (2010) über das Phänomen der importierten Luxusstoffe aus Stickereispitze, die mit ihren großen Lochmustern „einen reichen Mann zu einem nackten Mann“ degradierten, wie ein Yoruba-Sprichwort sagt. Kaum ein Objekt macht das besser sichtbar, als diese Hose eines dreiteiligen Herrenoutfits, das die nach oben gedrehten Stöckelschuhe als phallisches Symbol zu zelebrieren scheint.

Objektbezeichnung
Hose Sokoto

Kultur
Yoruba

Material/Technik:
Baumwolle, Leinwandbindung, Maschinstickerei mit Ausschneideeffekt (Alloverstickerei); Maschinnähte

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
187513_b

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