Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Hose zu Jägergewand

vor April 2001 | Franz Trost

 

Diese Hose ist Teil eines dreiteiligen Kostüms aus Hemd, Hose und Kappe. Der Grundstoff aus schmalen, handgewobenen Baumwollstreifen, die zu einer Stofffläche zusammengefügt wurden, ist ebenso interessant wie das Nähmaterial: synthetische Fäden, die vermutlich aus Kunstfaser-Verpackungsplanen gewonnen wurden. Die auf dem fertiggenähten Kleidungsstück ausgeführten Motive sollten den Träger nicht nur tarnen, sondern auch vor den Geistern erlegter Tiere schützen. Diese Art von Bemalung stellt eine Variante von „Beiz-Reservetechnik“ dar: Die Motive wurden mit einer vorwiegend pflanzlichen Paste gemalt und gedruckt, der Stoff dann mit mineralhaltigem Schlamm bedeckt. Nur die bemalten Partien färbten sich durch eine chemische Reaktion schwarz, während die unbemalten Partien einen hellen bräunlichen Farbton annahmen.

Sammler/in:
Franz Trost

Zeit:
vor April 2001

Objektbezeichnung
Hose zu Jägergewand

Material/Technik:
Baumwolle, Leinwandbindung, bemalt/bedruckt; Handnähte und Maschinnähte

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
179275_a

Weiterstöbern Ähnliche Stücke, die Sie interessieren könnten