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Kembe

Späte 1970er Jahre | Barbara Plankensteiner

 

Diese Dreiviertel-Hose (kembe) gehört zu einem zweiteiligen Anzug mit einem weit auslandenden ärmellosen Hemd (dansiki) aus demselben Material, wie es bis heute vorwiegend von Yoruba-Männern getragen wird.

 

In den späten 1970er Jahren erlebten die traditionellen Schmalbandgewebe in Nigeria einen Boom. Aus Japan importierte Lurexfäden und vielfältige Farbkombinationen boten damals moderne Interpretationsmöglichkeiten der lokal hergestellten aso-oké-Stoffe. Auch Lochdekor (elaya) fand verstärkt Einsatz. Der Glitzereffekt des Lurexgarns erhielt die sprechende Bezeichnung shain shain.

Zeit:
Späte 1970er Jahre

Objektbezeichnung
Hose Kembe

Kultur
Yoruba

Material/Technik:
Baumwollstoff, Leinwandbindung, Baumwoll- und Lurexgarn

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
188522_b

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