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Kopftuch
keffiyeh
zweite Hälfte 19. Jahrhundert | Österreichisches Handelsmuseum, Wien
Tunesische Seidenstoffe
Die hochwertigen Seidenstoffe aus Tunis mit ihren eingewebten Silber- und Gold_äden werden bereits auf der Londoner Weltausstellung von 1851 bestaunt. In Tunesien sind diese Gürtel-, Kopf- und Umschlagtücher der begüterten Stadtbevölkerung vorbehalten. Spezialisten, die seit dem Mittelalter in Gilden organisiert sind, färben und verweben die importierte Rohseide. Nach 1900 verdrängt massenweiser Import von billigen, industriell gefertigten Textilien die tunesische Seidenproduktion.


Sammlung:
Österreichisches Handelsmuseum, Wien
Bezug/Institution:
Wiener Weltausstellung (1873) DNBarrow_outward
Zeit:
zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Zugangsdatum:
1925
Objektbezeichnung
Kopftuch
Kultur
Tunesien, Tunis
Material/Technik:
Seide, Silberlahn
Maße:
B 71,5 cm × H. 72,5 cm
Bildrecht
Weltmuseum Wien
Sammlungsbereich
Nordafrika, Vorder- und Zentralasien, Sibirien
Geographie
Nordafrika/Maghreb/Tunesien/Tunis
Inv. Nr.
120078
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