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Männerweste

Männerweste einer Originaltracht aus Ioannina, Epirus, Griechenland. Untaillierte, kurze weste aus schwarzem Wollköper, runder Halsausschnitt, Verschluss an vorderer Kante. Saumkanten abgerundet; entlang der Außenkanten Passepoil-Band (= Flechtband aus Draht über hellorange Kordel). Auf dem Wollstoff ist entlang der Kanten eine 3,3 cm Webborte mit Nähmaschinstichen angenäht (Kette: gelb; Schuss: Goldlahn mit Seelfaden; Musterschuss: Silberlahn mit Seelfaden). Auf der Vorderseite ist beidseits eine kleine Tasche aus zwei Goldborten zusammengenäht. An der vorderen Mitte sind 21 Schlaufen (schwarze Kordel) sowie 21 Kugelknöpfe (Holzkörper umflochten) appliziert. Rückseite: Gold-/Silberborte entlang der Seitennaht, ein "V" im Schulterbereich, 2 angedeutete Teilungsnähte und ein "Spitz" am Saum (letzterer ist mit zwei schmäleren Gold-/Silberborten händisch übernäht). Die Weste ist mit einem écrufarbenem Futterstoff gefüttert (Handnähte). Zustand: Tragespuren (Staub, Flecken, kleine Löcher im Futter, Borte und Knöpfe stellenweise aufgerieben). Am 8. Mai 2007 mit einem persönlichen Schreiben von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer dem Museum für Völkerkunde übergeben (s. Akt). Geschenk des aus Ioannina stammenden griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias an Margit Fischer anläßlich eines Staatsbesuches von BP Dr. Heinz Fischer in Griechenland.

Sammler/in:
Heinz Fischer (geb. 1938 Graz)

Material/Technik:
Wolle, Köperbindung; Fasern, Leinwandbindung, Flechtband (aus Draht darunter eine hellorange Kordel), Borte aus Glattbouillon glänzend (Gold) und Glattbouillon glänzend (Silber); Kugel-Knopf mit Knopfschlaufe

Maße:
Rest: L. 43,5 cm x B. 45,5 cm

Bildrecht
Weltmuseum Wien

Inv. Nr.
186809

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